Als ein geeignetes Instrument zur Überprüfung des Erfolgs der durchgeführten Maßnahmen hat sich die wiederholte Anwendung des Arbeitsbewältigungsindex bewährt, der eine Aussage über die zukünftige Beschäftigungsfähigkeit erlaubt. Folgende Elemente sollten bei der Erstellung eines Konzepts zur ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung Berücksichtigung finden:

Ganzheitlichkeit

  • Gesundheitsförderliche Gestaltung der Arbeit
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Arbeitsorganisation
  • Arbeitszeit und Arbeitspausen
  • Qualifizierung der Mitarbeiter
  • Unterstützung und Einbeziehung der Mitarbeiter
  • adäquates Führungsverhalten der Vorgesetzten
  • betriebliche Information- und Kommunikationsgestaltung
  • (autonome) Gruppenarbeit
  • Entscheidungsspielräume und Verantwortung
  • Vollständigkeit und Vielseitigkeit von Aufgaben
  • Personalentwicklung
  • Lebenslanges Lernen

Rahmenbedingungen

  • gesunde Ernährung im Betriebsrestaurant
  • Nichtraucherschutz
  • Eingliederungsmanagement
  • Schwerbehinderten- und behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung
  • Suchtprävention und Suchthilfe
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Vorbereitung auf den Ruhestand
  • altersangepasste Fort- und Weiterbildung und lebenslanges Lernen
  • betriebliches Vorschlagswesen
  • Integration des privaten Umfelds
  • gemeinsame Aktivitäten mit Familien/Partnern der Beschäftigten

Gesundheitsförderliches Eigenverhalten (Gesundheitskompetenz)

  • Früherkennung beruflich verursachter Gesundheitsstörungen
  • gesundheitsbewusstes Verhalten
  • körperliche Bewegung und sportliche Aktivität
  • Fitness für die Arbeitstätigkeit
  • individuelle Gesundheitsberatung
  • Verbesserung der Ernährung
  • Reisemedizinische Beratung
  • Stressabbau und Stressbewältigung
  • Zeitmanagement
  • Anlaufstelle bei Suchtverhalten (Schweigepflicht!) für Betroffene
  • Alkohol- und Drogenberatung
  • Maßnahmen zur Nikotinentwöhnung

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